Hier mein Bericht

 

                    Einleitung: W. Schlender

                    Text:         K. Schlender

    

Ich hatte mir vor einiger Zeit einen Fischfinder Marke Eagle Cuda 128 Portable besorgt und war nun ganz wild darauf diesen auch auszuprobieren.

Ja, am 02.09.2006 war es dann soweit. Um 06:00 Uhr fuhren wir also mit 2 Autos und vielen Erwartungen nach Talty (Polen). Wir hatten ein Dreibettzimmer und ein Doppelzimmer für uns reserviert. Zwei Boote mit 6 und 4 PS Außenborder lagen auch für uns bereit. Nach einer 10stündigen Autofahrt kamen wir in unserem Angelrevier an. Talty empfing uns mit sehr schönem Wetter und Sonnenschein. Als erstes bezogen wir unsere Quartiere und packten das Angelzeug aus. Leider war es zum Angeln schon etwas spät geworden. Ich überlegte aber, ob ich doch noch mit dem Fischfinder losfahre, um den See in der Nähe des Hotels s zu erkunden; hatte aber dann doch keine Lust.

Also, eins muss ich sagen: Die Gegend ist einfach herrlich und die Angelmöglichkeiten sind unbegrenzt. Mal sehen ob wir auch was fangen.

Unsere Erfahrungen:

Nach einem ausgiebigen Frühstück (so gegen 08:30 Uhr) zogen wir also zum ersten Mal los um zu angeln. Die Boote waren sehr groß und boten für 3 Mann ausreichend Platz. Wir entschlossen uns erstmal eine Fahrt mit dem Echolot zu machen um zu sehen wo der Fisch eventuell steht. Laut Anzeige wimmelte es im See nur so von Fisch. Klaus meinte dann:" Lass uns mal in der Nähe des Ufer`s mit dem schleppen beginnen".  Als Köder dienten uns die altbewährten Blinker, mit denen wir in Irland einige Erfolge erzielten. Wir haben verschiedene Ausführungen probiert, leider alles ohne nennenswerten Erfolg. In der Woche haben wir ein einziges „Hechtileinchen“ (untermaßig) gefangen, den wir dann sogleich in sein Element zurückgetan haben, damit er weiter wachsen kann.

Nach einigen Tipps von Einheimischen haben wir dann auf Barschangeln umgestellt, was doch von einigem Erfolg gekrönt war. Nach dem Frust über die missglückte Hechtangelei, wurde hier unsere Anglerseele wieder besänftigt. Geangelt haben wir sowohl mit Wurm als auch mit kleinen Blinkern, beides war fängig. So haben wir einige Prachtexemplare um die 30cm fangen können, was den Spassfaktor um einiges angehoben hat.

Wir haben deutlich gemerkt, dass die Tageszeit einen großen Einfluss auf die Beißfreudigkeit hatte. Da wir nicht mehr die Frühaufsteher sind, und morgens um 4.00 oder 5.00 Uhr losfahren, mussten die Abendstunden  den Angelerfolg bringen. Die Barsche bissen am besten in der Zeit zwischen 17.00 und 19.00 Uhr.

Auch für die Zwischenzeit bietet die Gegend allerlei Kurzweil. Mikolajken ist allemal einen Besuch wert. Pilze gibt es in den nahen Wäldern reichlich. Wen´s interessiert, die Wolfschanze ist in der Nähe.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Gegend einfach Klasse ist und in jedem Fall ein Besuch lohnt. Die Stimmung auf einem Hausboot ist allerdings doch etwas anderes und nicht mit der Unterbringung in einem Hotel mit regelmäßigen Zeiten u.s.w. zu vergleichen. Nächstes Jahr werden wir eine Angelwoche in Schweden verbringen um dann 2008 wieder Irland einen Besuch abzustatten.

 

PETRI HEIL

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